Re-Infiltration

Die BreMoG GmbH setzt ein eigens entwickeltes Verfahren zur Infiltration von Grundwasser ein.
Bereits im Jahr 2009 wurde das Verfahren zur Infiltration bei der Baudeputation Bremen präsentiert. Die Baudeputation stellte daraufhin dieses Verfahren interessierten Bauherren vor und empfiehlt bis heute den Einsatz der Re-Infiltration bei Grundwasserabsenkungen sowohl unter ökologischen, als auch ökonomischen Aspekten.

Bei diesem Verfahren zur Re-Infiltration von Grundwasser handelt es sich grundsätzlich um eine geregelte Re-Infiltration mit unten offenen Infiltrationslanzen, die im Spülverfahren in den anstehenden Boden eingebracht werden. Das geförderte Grundwasser wird über eine mengenabhängige Pumpensteuerung zu den Infiltrationslanzen gefördert.

Dieses einfache Verfahren zur Infiltration kann grundsätzlich bei allen temporären Baumaßnahmen im Hoch- und Tiefbau eingesetzt werden. Der spezifische Nutzen und Wirkungsgrad der Infiltration erfordert jeweils eine Einzelfallprüfung. Prinzipiell kann die Infiltration zu folgenden Zwecken eingesetzt werden.

  • Alternativ zur Einleitung in das Abwasserkanalsystem zur Kostenersparnis.
  • Kostenminderung im privaten Wohnungsbau, da sowohl die Einleitung in das Abwasserkanalnetz als auch bei Bauzeiten kleiner 3 Monaten eine Enteisenung unnötig wird.
  • Eingrenzung des Absenktrichters zum Schutz angrenzender Bebauung.
  • Vermeidung der Versalzung oberer Grundwasserschichten.
  • Dezentrale, unterirdische Bewässerung schützenswerter Bäume.

Welche Vorteile bietet sie ihnen als Bauherr?

  • Die Re-Infiltration schont die Grundwasser-Ressourcen eine Wasserableitung ist nicht (oder nur teilweise) notwendig. Dies bedeutet für sie eine deutliche Gebührenersparnis an die städtischen Kanalnetzbetreiber.
  • Geringes Raumangebot – unser Verfahren wurde insbesondere für den Einsatz bei eng begrenzten Baumaßnahmen entwickelt, um das Grundwasser im Umfeld der Absenkungsmaßnahme zu infiltrieren.
  • Eisenhaltiges Grundwasser – bei kleineren Baumaßnahmen oder geringen Eisenanteilen im Grundwasser kann das Verfahren auch bei eisenhaltigem Grundwasser ohne Enteisenung mit einem Wirkungsgrad von bis zu 100 % eingesetzt werden. Der Wirkungsgrad der Infiltration erfordert jeweils eine Einzelfallprüfung.
  • Eine notwendige Grundwasserabsenkung für die Erstellung eines Bauwerkes sollte möglichst ohne Einfluss auf Nachbarbauwerke erfolgen. Durch die Verwendung der Re-Infiltration kann der natürliche Grundwasserstand gehalten und das Risiko von Setzungen vermieden werden.

Besondere Anwendungsbereiche der Re-Infiltration

Zur definierten Infiltration in bestimmten Bereichen bzw. Tiefen können einzelne Stränge mit dezentralen Steuereinheiten Druck- Wasserstand- oder mengenabhängig geregelt werden, um Folgendes zu erreichen:

  • Zurückhaltung von Schadstofffahnen
  • Gebäudesicherung
  • unterirdische Baumbewässerung

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